Stand 30.01.2012

_SFZ-Schriftzug

Musikalischer Ausflug nach Straubing von 18.-19.10.08

Bei wunderbarem Wetter starteten wir unseren musikalischen Ausflug nach Straubing. Erste Station war der Einödhof Gallner, in Straubings näherer Umgebung. Hier waren wir von unserer Spielerin Christine Numberger auf den elterlichen   Bauernhof  zum  Weißwurstessen   eingeladen  worden. Wir   hatten

Gelegenheit das “Gallnerkircherl”, welches bereits im Jahre 1490 in einer Urkunde genannt wurde, zu besichtigen. Der Kirchenpatron, der hl. Sixtus soll, bevor er Papst wurde, seine Jugendzeit auf dem Gallner verbracht haben.

Anschließend fuhren wir weiter nach Straubing, wo wir auf dem Stadtplatz bereits von den Spielern des “Freien Fanfarencorps Straubing” erwartet wurden. Abwechselnd gaben wir hier einige Stücke zum besten. Alle Spieler waren gespannt und verfolgten bei unserem   ersten   Aufeinandertreffen

ganz genau  den  Vortrag  des  anderen Vereines. Spätestens beim gemeinsamen Abschluß-Stück war klar - wir sind uns symatisch. Nun machten wir uns auf den Weg zu Straubings “Altstadt”. Wir besuchten die gut erhaltene Friedhofsanlage St. Peter mit unzähligen schmiedeeisernen Kreuzen und seiner romanischen Kirche. Hier fand Straubings Urbesiedelung statt. 

Jetzt blieb noch Zeit, um für einen kurzen Bummel durch die Fußgängerzone in die Neustadt zurückzukehren, bevor wir unsere Quartiere im Hotel bzw. in der Turnhalle der Gäubodenkaserne bezogen. Kurz darauf trafen wir uns zum gemeinsamen Konzert in der Feldkirchner Turnhalle. Im ersten Teil spielten wir zwei Alphornstücke sowie klassische Fanfaren- und Spielmanns- Musik. Das Fanfarencorps hatten Intraden, Aufzüge und schwere Konzertstücke vorbereitet. Der zweite Teil unseres Auftritts gehörte dann den schwungvolleren Stücken. Mit Down by the Riverside, When The Saints und The Good, The Bad and The Ugly konnten wir das Publikum begeistern, das spontan zu einer Polonaise hingerissen wurde. Wer glaubt, dass  man  auf  Mülltonnen  und  Gartenschläuchen  keine  Musik  machen  kann,  der  

hat sich getäuscht. Die Straubinger, im zweiten Teil ganz in Schwarz mit Warnweste gekleidet, spielten eine Percussion-Komposition für großes Mülltonnen-Orchester, was ihnen und den Zuhörern sichtlich Freude bereitete. Anschließend spielten sie ein fetziges Fanfarenstück auf Wasserschläuchen. Der dritte anwesende Verein, die Vejdacher Fanfaren, zeigten, dass man auch  in  kleiner  Besetzung große Musik machen kann.  Zum Abschluss spielten alle zusammen das

Stück Brasilia. An dieser Stelle darf man allen Musikern zu einem abwechslungsreichen Konzert gratulieren.
Anschließend wurde die Halle in eine Diskothek verwandelt und ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert. Ein ganz hezliches Dankeschön gehört unserem Freund Sigi Bathke, der alle Gilchinger Spieler als Fahrer sicher zu ihren Quartieren zurückbrachte.

Am Sonntag machten Gilchinger und Straubinger zusammen einen Ausflug zum Waldwipfelweg nach St. Engelmar. Hoch über den Baumkronen, auf bis zu 30 m Höhe hatte man einen gigantischen Ausblick über das ganze Tal. Zum Abschluss des Wochenendes gabs eine Brotzeit als Stärkung. Wir durften ein wunderschönes Wochenende erleben und möchten uns bei den Straubingern für ihre Gastfreundschaft bedanken. Das nächste Treffen findet beim Burgfest 2009 statt.

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